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2/5/12; 8:22:04 AM
 

Besucherzahlen der Österreichischen Bundesmuseen 2001


Gehrer: 2001 brachte Bundesmuseen neuen Besucherrekord Österreich bestätigt Ruf als Kulturnation

Wien (bmuk) - "Mehr als 2.8 Millionen Menschen besuchten im Jahr 2001 die österreichischen Bundesmuseen - das entspricht fast zweimal der Einwohnerzahl von Wien", fasste Bildungsministerin Elisabeth Gehrer die Statistik der Museumsbesucher des Jahres 2001 zusammen. Im Vergleich zum Jahr 2000 sind die Besucherzahlen neuerlich gestiegen. Die Arbeit der Bundesmuseen stellt einen wichtigen Beitrag zum österreichischen Kulturtourismus dar.

Bereits im Jahr 2000 lag die Anzahl der Besucherinnen und Besucher der Bundesmuseen mit 2.805.850 um 2,17% über der des Jahres 1999. Im Jahr 2001 stiegen die Eintrittszahlen nochmals um 2,71%. In Summe hatten 2.881.962 Personen einen Museumsbesuch unternommen. "Die Bundesmuseen haben gut gearbeitet und ein attraktives Ausstellungsprogramm präsentiert. Damit konnten sie viele Kulturinteressierte ansprechen und dieses gute Ergebnis erzielen", erklärte Gehrer.

Besonders starke Zuwächse gab es beim Kunsthistorischen Museum mit einem Plus von 179.860 Eintritten. Dies wird vor allem durch die beiden anziehenden Sonderausstellungen "El Greco" und "Gold der Pharaonen" erklärt, die im Jahr 2001 gezeigt wurden. Ebenfalls beachtliche Zuwächse gab es beim Museum für Angewandte Kunst (+50.847 Eintritte). Ein Plus von 22.863 Eintritten erzielte das Technischen Museum Wien, das Schwerpunkte im Jugendbereich und bei Sonderveranstaltungen gesetzt hatte. Nicht in der Statistik der Bundesmuseen erfasst, aber ebenfalls ein Publikumsmagnet war das Museumsquartier, das im Jahr 2001 im Juni seine Pforten geöffnet hatte. Im ersten Jahr konnten bereits mehr als 1,2 Mio. Besucherinnen und Besuchern in den Institutionen des Museumsquartiers gezählt werden. Keine Steigerungen gab es beim Museum Moderner Kunst aufgrund der Übersiedlungsaktion in das Museumsquartier und bei der Albertina, die derzeit generalsaniert und erweitert wird und deshalb geschlossen hat. Die Erweiterung und Renovierung wird vom Bund mit 51,8 Mio Euro mitgetragen. Dass Kultur in Österreich einen hohen Stellenwert besitzt, geht auch aus der PISA-Studie hervor. Die OECD-weit unter 15 bis 16 jährigen Schülerinnen und Schülern durchgeführte Untersuchung ergab, dass nahezu 60% der österreichischen Schülerinnen und Schüler ein hohes oder sehr hohes kulturelles Interesse haben. Sie besuchen regelmäßig Museen, Ausstellungen, Konzerte oder Theater. Im europäischen Vergleich liegt Österreich damit hinter Dänemark (rund 65%) auf Platz 2. In Finnland liegt der Anteil von kulturinteressierten Schülerinnen und Schüler bei gut 40%, in Italien und Deutschland bei knapp 50%. "Die Bundesmuseen, die immer wieder eigene Aktivitäten für Schülerinnen und Schüler setzen, leisten einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Erziehung unserer Jugend. Das Ergebnis der PISA-Studie zeigt, dass sie dabei erfolgreich sind", so Gehrer abschließend.

Quelle ::: http://www.oe-journal.at/Aktuelles/0802/W2/01_apol13081908.htm

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Letztes update: Friday, July 4, 2003 at 9:04:30 AM 2012
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