| |
Webstruktur
Jede menschliche Idee, wie Religion, Kultur oder Erfindung ist unweigerlich mit dem Raum und der Zeit verbunden in der sie entstanden ist oder gelebt wird. Im virtuellen Museum wird es möglich sein, die Zugangsebene jederzeit wechseln zu können, indem ich die Achse des Gebäudes verschiebe und meinen Blickwinkel auf Idee, Raum oder Zeit ausrichte ohne eine der anderen Ebenen zu verlieren. Eine Ausstellungskuratorin im virtuellen Museum wird also gefordert sein, nicht nur eine Ausstellung zu konzipieren, sondern gleich mehrere, zwischen denen der Besucher ständig wechseln kann. Bei ihrer Arbeit kann sie sich der Eigenschaften des Internet bedienen ˆ Vernetzung und Verzweigung, Interaktivität und Multimedialität.
Der Grundaufbau eines virtuellen Gebäudes entspricht in vielen Bereichen der eines Museumsgebäudes. Die unterschiedlichen Abteilungen und Inhalte werden Stockwerken (Kategorien) und Räumen (Seiten) zugeordnet, es existiert eine Eingangshalle (Startseite), ein umfangreiches Depot (Datenbank) und diverse Administrationsräume (Redaktionstools) ˆ nur mit dem großen Unterschied, dass wir uns zwischen den Räumen ohne Anstrengung und Zeitverlust bewegen können. Wir beamen uns quasi schwerelos von einer Ecke des virtuellen Gebäudes in die andere. Umso mehr muss die Struktur des virtuellen Gebäudes so aufgebaut sein, dass der Besucher immer weiß, in welchem Teil des Museums er sich befindet und über welchen Weg er wiederum zu seinem Ausgangspunkt gelangen kann.
[Print] [Mail]
|
|